Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

  Startseite
  Über...
  Archiv
  langue maternelle
  burn olbanum
  oil on canvas
  crooked sixpence
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   and the ornaments are
   in doubt: give
   here. in my head





http://myblog.de/quaithe

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wir sollten uns anfreunden. In nächster Zeit werden wir wohl viel Zeit miteinander verbringen. Man kann sich doch arrangieren.
17.3.09 21:17


es war sicher nötig, um daraus zu lernen. in der konfrontation behält man es im hinterkopf, um es nicht erneut erfahren zu müssen. was vor acht monaten noch eine ahnung war, bestätigt sich schleichend. die leerstelle ist nicht mehr leer, brauchbar nur, wenn es kleine kratzer gibt, ansonsten jeden tag etwas überflüssiger. wenn man da ist, ist man da. mehr nicht. was es ihr so leicht macht? mängelkatalog. alle schwerwiegend genug. es sind auch neue reingekommen. warum man immer eher geht? weil man kommt und geht. ich bleibe. vielleicht wäre es einfacher, wenn es nicht mit jedem geräusch und jeder bewegung präsent wäre. wenn ich nun nicht jedes wort mit diesem maß messen würde und dabei immer weniger abfällt, als ich mir im stillen erhofft habe. bitte ganz oder gar nicht. dieses bloße nutzen weil vorhanden dreht alles in mir um. und immer wieder gebe ich der versuchung nach, nur um den hauch des verständnisses zu bekommen, das es einst gab, um der alten zeiten willen, gebe ich nach und spiele mit, als sei nichts. und für dich ist auch nichts. so wenig bedeutet es nur noch. so wenig, dass du keinen gedanken daran (an mich) verschwendest. also heißt es stillschweigendes loslassen von fäden, die nur noch ich gehalten habe. wie immer bin ich diejenige, die loslässt, wenn der andere schon lange an einem ende hält, das längst nicht mehr zu mir führt.
27.2.09 14:30


wäre es nicht der alltag, wären wir es nicht mehr. es wird nie wieder wirklich so sein, nicht wahr? wie gut ich es vergessen konnte.
25.2.09 18:51


absurder könnte es nicht sein. mitten vor dem chaos aus bachelor-möbeln, lp-modulen, prüfungen, scharnieren, vor denen es mir jetzt schon graut (vor wem nun?), abmessungen, enttäuschungen, lachen immer mit einer spur wehmut, und all dem einpackpapier, geht mir ein verschwendetes jahr auf, in dem ich kraft investiert habe, die ich woanders mehr gebraucht hätte, in etwas, was sich nun als völlig sinnlos herausstellt, weil einseitig. oberflächlich bin ich sauer, denn ich müsste es dem protokoll nach sein, aber eigentlich ist dort sonst nicht viel anderes. aufkommende verzweiflung darüber, den ausdruck nicht zu finden. ich sollte eine spur lässiger werden. etwas weniger ... hysterisch. ich wusste gar nicht (doch eigentlich schon), dass ich hysterisch bin. also trefft ruhig auf meine neue, völlig ausgearbeitete lässigkeit. bitte, fragt mich aus zu dem großen, schönen, wunderbaren mysterium, damit ich es euch erklären und ihr heimlich (wenn ihr es nur besser vor mir verbergen könntet) in ihm schwelgen könnt, und schreckt nicht davor zurück, es mir subtil, aber deutlich klarzumachen, denn ich sehe es schon so, wie es ist (gefärbt). und dann du (ich), mach doch die furchtbaren unwissenheits-, angst-, versagens- und peinlichkeitszenarien noch ein bisschen malerischer, dann könnten sie sogar real sein. wie sagte alice noch gleich? ich bin mir selbst immer nur im weg? sehr weitsichtig. ja, all diese tausend kleinen dinge sind, wie man so schön sagt, "negativ". blicken wir doch mal weg.
18.9.08 00:06


sew your fortunes on a string
and hold them up to light
blue smoke will take
a very violent flight

and you will be changed
and everything
21.8.08 22:21


was mich daran in wirklichkeit so unendlich sauer macht, ist die tatsache, dass sie anscheinend keinen gedanken daran verschwendet, was passiert, wenn es nicht glatt geht und wir uns so schnell nicht wieder sehen werden. momentan ist sie zu sehr beschäftigt mit sich und der neuerung. sicher, ich verstehe das. ich habe ja auch keine wahl. verdammte personalpronomen, ihr seid immer gleich so nah dran. mit euch kann man gar keine distanz zeigen. weil ich in dem fall langsam aus ihrem leben driften würde ich weiß es und fühle es schon. und dabei dachte ich ... mal wieder. zwei mal innerhalb eines jahres? das gleiche muster? fast völlig gleiches schema? nicht sonderlich einfallsreich. wie soll ich es denn ein zweites mal machen, wenn ich schon das erste nicht bewältigt habe. und wie funktioniert so eine freundschaft eigentlich, die nur dann bestehen bleiben würde, wenn man im alltag in irgendeiner weise aneinander gebunden ist? ja, ich weiß. übertreibung. trotzdem ist in ihr auch immer ein körnchen wahrheit. und angst.
13.8.08 22:47


Reiß dich zusammen und zerstöre nichts, was in Wirklichkeit gar nicht bröckelt, nur weil du ängstlich geworden bist. Wenn es nicht funktioniert, dann geht nichts mehr weiter. Dann ist Stillstand. Und wenn es funktioniert, muss sich was bewegen, muss sich grundlegend etwas an deiner Einstellung ändern, die in letzter Zeit zu viele Kratzer bekommen hat. Ich weiß, du arbeitest daran immer noch und gerade jetzt, wo sich so viel ändert, wird es schwer, damit abzuschließen, ohne dass es dich weiter beeinflusst. So kommt alles im Leben wieder. Du musst halballein zurecht kommen, so wie vorher, auch wenn du dich lange Zeit gefragt hast, wie du es vorher überhaupt geschafft hast. Aber es ging doch. Meistens. Mehr oder minder. Genug der Einschränkungen, zwing dich. Sonst bleibst du immer dort.
11.8.08 22:45


I tell myself now
things I would have told to you,
the smallest plan, the greatest news.

The more days come, the more it’s true.
17.6.08 14:43


wo sind eigentlich diese menschen, die einem immer exemplarisch vorgehalten werden, als diejenigen, die nie die hoffnung verlieren, niemals aufgeben, in allem immer noch ein fünkchen gutes sehen und nie vorzeitig den teufel an die wand malen? nicht die sprichwörtliche frohnatur, die nur im stillen weint, sondern diejenigen, die sich wirklich bemühen, es immer wieder anzufangen, egal wie oft sie zurückgeworfen werden. ich kenne erstaunlicherweise nur menschen, die schnell alles als verloren freigeben, um darum trauern zu können. die zwar hoffnung haben, aber nie welche, die überwiegt, sondern immer nur das lächerlich kleine restchen hoffnung, was man hervorzerren muss, einfach nur der pflicht wegen, um weder vor den anderen, geschweige denn vor sich selbst als sturer pessimist zu gelten. es geht nicht um die "alles wird wieder gut"-tv-hoffnung, sondern um die "das kann noch nicht alles gewesen sein"-hoffnung, die hilft, den dingen ins gesicht zu sehen. abhängigkeit.
15.6.08 00:36


Kein Tag.
25.5.08 23:16


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung