Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

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Du hättest das nicht tun brauchen. Schnell hättest du die Situation erkennen können und aus dem Verhör kein Kreuzverhör machen müssen. So aber, hast du es mir schwerer und ihr leichter gemacht, obgleich du ihren Argumentationsgang inzwischen zur Genüge kennen dürftest und dich doch sonst nur allzu gerne darüber beschwerst. Bestätigung ist Öl in ihr Feuer, das man in diesem Fall kaum noch zügeln kann. Man muss sich nicht zwangsweise rechtfertigen und ich tat schlecht daran, es doch zu tun.
Man sollte sich an die Unvermeidbarkeit gewöhnen, dass alles konsequent früher oder später auf einen zurückkommt.

Manchmal hasse ich deine Sachlichkeit. Weil sie alles, was nur zu fühlen ist, schlichtweg außer Acht lässt.
19.1.07 14:20


Schnell lassen sich die Plätze tauschen, fast unbemerkt befindet man sich plötzlich in der Rolle, die man zuvor verachtet hat, die man nicht verstehen wollte. Nun begreift man sie - mit aller Befangenheit (dieses Wort weckt Erinnerungen). Bittere Ersetzbarkeit, kann man letztlich auch für sich allein nur leben, akzeptieren, bloß nicht zu tief in das verhasste Muster fallen.
So kehrt es sich um, alles muss von allen Seiten durchlebt werden. Nicht sonderlich originell immer nur den gleichen Fäden zu folgen, aber unvermeidlich.


here we go

fifteen hundred years
29.12.06 23:35


POLNISCHE
Betfrösche mit
gefalteten
Dürerhänden
halbieren den letzten
Himmel.


Paul Celan
20.12.06 21:26







Sans vérité, comment peut-il y avoir de l'espoir?




M. Quint, Effroyables jardins
10.12.06 19:18


Schönheit macht ersetzlich. Intellekt weniger, doch auch bei dieser - bei jeder - Eigenschaft ist eine grundsätzliche Ablösbarkeit vorhanden. Jeder Mensch ist früher oder später ersetzbar. Es mag Lebensabschnitte geben, in denen man jemanden für "unersetzlich" hält, aber nach einer gewissen Zeit wird man (kann man) wie von selbst ersetzt (jemanden ersetzen). Denn irgendwann wird auch die vermeintlich größte Einzigartigkeit abgelöst, selbst wenn man niemals jemanden trifft, der einen anderen ersetzten kann, es ist und bleibt eine Tatsache, dass es irgendwo eine Person gibt, die dazu in der Lage ist.
Vielleicht auch nur heute. Ein Ansatz Safran, eher zurückhaltend hervorgezogen, trotzdem ein Grund, kein Stich, aber eine Bestätigung, die zu Tränen und zum Lächeln rührt, weil sie sich gerade heute zeigen. Ihr safranfarbendes Leben, ein vom Wind gewelltes Leben.
1.12.06 14:32


Prägendes Bild der Kindheit (auf die Schnelle):

Sesamstraße. Wieso ein Mensch Knochen haben sollte: eine Animation.
Ein Mann mittleren Alters, schütteres, dunkles Haar, ein dunkelblauer Anzug mit weißem Hemd und schwarzen Schuhen, eine große Nase (vermutlich ausgeschmückte Vorstellung) - mit Knochen.
Fröhlich und amüsiert dreht er sich in alle Richtungen, biegt sich zu einem Kreis und schlängelt sich aus allem raus - ohne Knochen.

Botschaft: Wunschzustand erreichen. Knochen loswerden.
30.11.06 13:50


Gelangweilt. Verflogen. Ersetzt.
10.11.06 23:12


sometimes i can see for miles

through water and fire

from england to america



i feel life meet my eyes



Wahrheit ist im Grunde allgegenwärtig.



pj harvey
6.11.06 22:57


Ich habe gehört.
Ich habe gehört, es soll Momente geben, in denen die ganze Welt offen steht. Das Gefühl, einen Koffer zu packen, weil man bestärkt ist von der Gewissheit, dass einen nichts "mehr" hält; man mag zwar nicht frei und ungebunden sein, aber die Ketten sind elastisch und lang genug, um nach Belieben gedehnt zu werden. An einer Kreuzung stehen und wissen, dass jeder Weg ein richtiger Weg auf seine Art ist, an der Kreuzung stehen und wissen, dass man sich nach jeder Richtung ohne die leisesten Hemmungen wenden kann. Frisch und unvoreingenommen, völlig neu aber mit dem Koffer voll Perspektiven an der Hand, der dabei gar nicht mal schwer ist. Die Sicherheit, die Wahl zu haben, nicht zu viele Alternativen, aber gerade genug, als dass man eine befriedigende Entscheidung fällen kann. Und dann das Gefühl, unbeschreibliches Gefühl des Vorankommens, des Florierens, unbeschreibliches Gefühl der Sinnhaftigkeit. Denn hier ist alles im Bestreben gegeben.
Habe ich zumindest mal gehört.
6.11.06 20:36


and if i'm hanging on to your shade
i guess i'm way beyond the pale




Bei diesem Menschen ist das augenscheinlich ein natürlicher Automatismus. Aber ich habe nicht vor, die Kontrolle zu verlieren (mag ich es unterschwellig schon getan haben). Inkompatibel sein, die Freiheit behalten, den Willen bezwingen und nicht scheitern wie meine Vorgängerinnen, sondern es nicht einmal zu einer Scheiterung oder einem Erfolg kommen lassen. Die beste Methode, um über ein Risiko zu triumphieren, ist es, ihm nicht einmal die Chance zu geben, aufzukommen.


t. amos
2.11.06 21:46


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