Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

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"Gegen die Verderbnis und das Regul?re, gegen das Leben und gegen den Tod, gegen den zuf?lligen Verlauf, all diese Drohungen aus dem Radio, all die Schlagzeilen der Zeitungen, aus denen die Pest kommt, gegen die einsickernde Perfidie aus den oberen und unteren Stockwerken, gegen den langsamen Fra? innen und gegen das Verschlungenwerden von drau?en, gegen die beleidigte Miene von Frau Breitner jeden Morgen, halte ich hier meine fr?he Abendstellung und warte und rauche, immer zuversichtlicher und sicherer und so lange und so sicher, wie es niemand gegeben ist, denn ich werde siegen in diesem Zeichen."



Malina - Ingeborg Bachmann
8.4.05 17:40





He said
“I laid my weapons
down with my pistol
fully loaded, a hunted man
to my root, will it end
or begin in your
cinnabar juice?”

11.4.05 22:26




Einen Funken Erleichterung - gerade eben, ganz kurz gef?hlt. Klares, wirklich unbescholtenes Denken und ein knapper Strom vollkommenen Wohlbefindens, der j?ngst wieder verebbt ist, nach dem es aber jetzt zu suchen gilt.

Sturm bek?mpft man mit Leinen und Angst mit Vernunft.

11.4.05 23:07





Verehrte Redaktion! Ich wei?:
DAS drucken Sie um keinen Preis.
Denn tun Sie's, toben alle Tanten
Vom Schutzverein der Emigranten. -
Falls sich dergleichen hier befindet.
Wo nicht, so wird er rasch gegr?ndet.
Zum Zwecke radikaler Vernichtung
Der viel zu deprimierenden Dichtung.
"Ein Blatt, f?r das ten cents wir zahlen,
Soll uns das Dasein rosig malen.
Wie wagt M.K. sich zu erdreisten ...?"

- Das kann sich nur das Leben leisten.


Mascha Kal?ko
15.4.05 23:23




Heute kann ich schreiben, was ich will - es kommt nur Auflehnung heraus, weil meine eigenen S?tze mich anheucheln.

"Insgesamt wird dadurch die vereinzelt ausgef?hrte Waffengewalt geb?ndelt, neu belichtet, durchgewaschen und in eine ganz neue, gl?nzende Kleidung geh?llt - nur aus den feinsten Stoffen versteht sich. "




20.4.05 22:09





„Hinter zw?lf blinden Spiegellauben vierundzwanzig scharfe Augen. Die B?hne dreht sich zum Cha-Cha-Cha, und wer steht drauf? Ida.

[..]


Eine halbe Minute sp?ter: Hinter zw?lf blinden Spiegellauben vierundzwanzig scharfe Augen. Die B?hne dreht sich und so fort, Ida steht am gleichen Ort.
Von irgendetwas mu? man ja schlie?lich leben.“


Anne Weber - Ida erfindet das Schie?pulver
22.4.05 20:31




Zu beiden H?nden, da
wo die Sterne mir wuchsen, fern
allen Himmeln, nah
allen Himmeln:
Wie
wacht es sich da! Wie
tut sich die Welt uns auf, mitten
durch uns!

Du bist,
wo dein Aug ist, du bist
oben, bist
unten, ich
finde hinaus.

O diese wandernde leere
gastliche Mitte. Getrennt,
fall ich dir zu, f?llst
du mir zu, einander
entfallen, sehn wir
hindurch:

Das
Selbe
hat uns
verloren, das
Selbe
hat uns
vergessen, das
Selbe
hat uns - -


Paul Celan
24.4.05 01:18




"Ich hoffe, meine Antwort hat dich irgendwo zufrieden gestellt?"

Wunderbar, dass ich diesen Satz schon mitten beim Schreiben wieder gel?scht habe. Diese furchtbaren Floskeln sind ?berfl?ssig, die Hoffnung hierf?r ist gar nicht vorhanden.
Meine Antwort war hier eine Antwort. Ob man sich damit zufrieden gibt, oder nicht, liegt, seitdem ich sie aus der Hand gegeben habe, nicht mehr bei mir. Falls ich etwas anzuf?gen habe oder Fragen ungezielt genug sind, sie zu erreichen, werde ich nicht z?gern, eine weitere kleine Antwortinfanterie hinterher zuschicken. Der Ma?stab ist mein.

25.4.05 23:47





Smooth
Soft, red
Velvety lungs
Are pushing a network
Of oxygen joyfully
Through a nose
Through a mouth
But all enjoys
All enjoys


27.4.05 22:55





The pleasure is all mine
Women like us we strengthen most host-like

When in doubt - give


28.4.05 22:25





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