Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

  Startseite
  Über...
  Archiv
  langue maternelle
  burn olbanum
  oil on canvas
  crooked sixpence
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   and the ornaments are
   in doubt: give
   here. in my head





http://myblog.de/quaithe

Gratis bloggen bei
myblog.de








they thrill you or sedate you
but they will never let you see

amber evening sun

3.1.06 21:56





if all the statues in the world
would turn to flesh with teeth of pearl
would they be kind enough to comfort me
the setting sun is set in stone
and it remains for me alone
to carve my own and set it free

so we wait and see
how this backward chapter reads
in verse inadvertently
and it feels like fading light
but that’s all that’s left


only what’s left is right


7.1.06 22:39





unseen this eternal wanting
way to go
so i get creamed

waiting on sunday to drown
8.1.06 16:40





Erstaunlich, es waren nicht die absurd anmutenden Dem?tigungen, nicht die Bombardements und auch nicht die willk?rlichen Exekutionen, die meine Gef?hle auslieferten, sondern lediglich das Klavier.
Der Ton der Gewehrkugeln - das Flehen - lie? mich nat?rlich (vermutlich wohl be?ngstigend) kalt.
Das ungemein Zarte der Nocturnes hingegen, die ich zwar vorher schon oft vernommen hatte, spielte sich ganz sanft zur Rolle des Vermittlers. Die Musik, aus der Hand des Menschen, dient dazu, das Unmenschlich-Scheinende zu ?berbringen, um es letztendlich wieder zu grenz-humanisieren.

Jetzt stehen wir beide allerdings im Konflikt:
(Oder ich muss wieder des Teufels Advokaten spielen, aber das m?chte ich heute doch nicht schon wieder tun.) Meine Meinung und ich. Wahrscheinlich werde ich mich einschr?nken, vielleicht sogar revidieren. Ich bin leider ein gro?er Anh?nger derjenigen, die bei den informativen Mittags"nachrichten"magazinen von Pro7 und Gesellen die schmerzvollen Beitr?ge von schwangeren Kindern, die kein Geld haben, schwangeren Eltern, die kein Geld haben, schwangeren Tieren, die kein Geld haben und unter miserabelen Umst?nden bei den schwangeren Eltern im Schlafzimmer wohnen, die traurigen Moll-Akkorde des Barpianos auf lautlos stellt, die Bilder ansieht und dann irgendwann ?ber das ma?los betroffene Gesicht der Moderatorin lacht, die im n?chsten Moment den fr?hlichen Gewinner des 1-Sterne-Urlaubs nach Nordkorea, Verzeihung, des 4-Sterne-Urlaubs nach Gran Canaria verk?ndet.

Nicht nur deswegen muss ich mich einschr?nken, sondern auch, weil ich einmal der festen ?berzeugung war, man brauche f?r Leid keine Titelmelodie. Manchmal, sehe ich ein, bleibt mir keine andere Wahl, als f?r mich selbst, meine vermeintlich kalte Arroganz, und die der anderen, Ausnahmen zu gestatten.


?brigens fehlte mir nat?rlich F-minor, Opus 55 No. 1, Andante. Vollkommen vernachl?ssigt.
9.1.06 21:52





sometimes you're nothing but meat


10.1.06 19:48




Cause the eggshells I’ve been treading
Couldn’t spare me a beheading

And I’ll know I had it coming
From a caesar who was only slumming

Hey, kids -- look at this
It’s the fall of the world’s own optimist
17.1.06 21:52


Was wahr ist

Was wahr ist, streut nicht Sand in deine Augen,
was wahr ist, bitten Schlaf und Tod dir ab
als eingefleischt, von jedem Schmerz beraten,
was wahr ist, r?ckt den Stein von deinem Grab.

Was wahr ist, so entsunken, so verwaschen
in Keim und Blatt, im faulen Zungenbettt
ein Jahr und noch ein Jahr und alle Jahre –
was wahr ist, schafft nicht Zeit, es macht sie wett.

Was wahr ist, zieht der Erde einen Scheitel,
k?mmt Traum und Kranz und die Bestellung aus,
es schwillt sein Kamm und voll gerauften Fr?chten
schl?gt es in dich und trinkt dich g?nzlich aus.

Was wahr ist, unterbleibt nicht bis zum Raubzug,
bei dem es dir vielleicht ums Ganze geht.
Du bist sein Raub beim Aufbruch deiner Wunden;
nichts ?berf?llt dich, was dich nicht verr?t.

Es kommt der Mond mit den verg?llten Kr?gen.
So trink dein Ma?. Es sinkt die bittre Nacht.
Der Abschaum flockt den Tauben ins Gefieder,
wird nicht ein Zweig in Sicherheit gebracht.

Du haftest in der Welt, beschwert von Ketten,
doch treibt, was wahr ist, Spr?nge in die Wand.
Du wachst und siehst im Dunkeln nach dem Rechten,
dem unbekannten Ausgang zugewandt.


Ingeborg Bachmann
19.1.06 16:34





Die Lachsschaumspeise!
22.1.06 00:23





from here
crystal meth
in
metres of millions

in
the end
all we have,
soul blueprint.

did we get
lost in it
do we conduct
a
search
for this



Ich bin meine neue Medienpr?senz leid. Sollen doch die anderen. Dann ist es eben keine runde Sache und hier-bitte-alle-anderen-Wortspiele-f?r-toll-pr?chtig-einwandfrei-einsetzen. Mich geht der Lappen ja nichts an, aber das.
Hier kann ich auch einfach wieder mitten im Satz
23.1.06 21:45





M?nchhausens Schwester

Haare gelassen? Alle nie. Immer wieder
am eigenen Schopf aus dem Sumpf
und mit Hennessy zugegeben und Gott
sei Dank immer noch genug

zum Rausziehn wachsen sie nach
und nach wird der Griff routiniert
und das Haar steht auf Kommando zu
Berg Talfahrt gratis sobald der Gipfel

erreicht ist runter den Bach. Ach
dass irgendwo Milch und Honig flie?e,
wer m?chte es glauben. Fl?ssen sie

fl?hen wir nicht – f?rchten wir m??ten
ertrinken in unserm sch?neren Selbst –
zur?ck in den Sumpf?


Ulla Hahn
25.1.06 21:46





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung