Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

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XV

Die Liebe hat einen Triumph und der Tod hat einen,
die Zeit und die Zeit danach.
Wir haben keinen.

Nur Sinken um uns von Gestirnen, Abglanz und Schweigen.
Doch das Lied überm Staub danach
wird uns übersteigen.



Ingeborg Bachmann
4.3.06 01:34


you showed me the meadow
and milkwood
and silkwood
and you would if I would
but you never would
so I chased down your posies
your pansies in my hosies
then opened my hands
and they were empty


Wozu auch, wenn man, wenn ich, eigentlich gar nichts sagen kann, aber es trotz allem nicht ist, wie man die Selbstreue zwanghaft überschätzt, wie man weiß, dass es da ist, aber nicht genau wo und auch nicht, ob es nicht nur ein Gedankenprojekt ist, mehr Rauch als alles andere


und der Schall doch letztendlich nur widerstandslos abgeprallt ist, seinen Weg zurück findet, die Worte dazu bringend, niemals anzukommen.
4.3.06 01:35


Gymnasium vor Unterrichtsbeginn.
Die typisch-mittlere-Jahre-Schrift der Putzfrau an der Tafel: "Bitte Stühle über all so stehen lassen das ich fegen kann.".
Man setzt sich. Eine Schülerin, junge Frau, rosafarbene Daunenjacke, Joop, dunkelblonde Haare, unschuldiges Lächeln, gerne scheu und blass, steht auf. Sie geht leichtfüßig nach vorne, schlurft nicht, nimmt mit den feingliedrigen Fingern spitz die Kreide, setzt bedächtig einen Bindestrich zwischen das "über" am Ende der einen Linie und das "all" am Anfang der zweiten. Einen Moment verharrend, folgt danach das Komma vor dem "das" und ein zweites, zart geschwungenes s. Sie nimmt einen Schritt Abstand, nickt kaum merklich, dreht sich mit einem verschüchterten Lächeln um, und setzt sich wieder.
8.3.06 21:03


had me a trick and a kick and your message

you’ll never gain weight from a doughnut hole

then thought that I could decipher your message


there’s no one here dear

no one at all
13.3.06 22:01


fieber muss ich schon lange nicht mehr messen schließlich bin ich grundsätzlich fieberlos schön dass ibuprofen wirkt gut dass es 22:03 ist ein honig dragee rettet nicht die welt aber vielleicht lymphknoten außen knusprig innen fließt der honig einem fast in die hände und am ende ist ja noch der tropfen wein im glas der auf dem weg hinaus schlicht und ergreifend verrinnt
13.3.06 22:09


holy roman empire
come on if you think

you and whose army?

you forget so easy

we ride tonight
ghost horses
14.3.06 22:29


Einräder, wo man hinsieht. Seit einem halben Jahr.

Ein beeindruckender Mann, gegerbt vom Leben, Inbegriff der Magie einer Religion seit ich denken kann, weise, klug, sanft, so wie ein Mönch zu sein hat (ist aber kein Mönch) und meiner Meinung nach eigentlich seit einer geraumen Zeit tot. Kam mir heute entgegen, schlug vor Erstaunen die Hand vor den Mund - tempus fugit.
17.3.06 22:26


for those with guilt
for those who wilt
under pressure
no tears over spilt milk

sunday
20.3.06 21:58


on verra
23.3.06 17:04


i am a beggar always

i am a beggar always
who begs in your mind

(slightly smiling, patient, unspeaking
with a sign on his
chest
BLIND)yes i

am this person of whom somehow
you are never wholly rid(and who

does not ask for more than
just enough dreams to
live on)
after all, kid

you might as well
toss him a few thoughts

a little love preferably,
anything which you can't
pass off on other people: for
instance a
plugged promise-

the he will maybe (hearing something
fall into his hat)go wandering
after it with fingers;till having

found
what was thrown away
himself
taptaptaps out of your brain, hopes, life
to(carefully turning a
corner)never bother you any more


e. e. cummings
28.3.06 21:56





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