Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

  Startseite
  Über...
  Archiv
  langue maternelle
  burn olbanum
  oil on canvas
  crooked sixpence
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   and the ornaments are
   in doubt: give
   here. in my head





http://myblog.de/quaithe

Gratis bloggen bei
myblog.de





oh every angel's terrible

Said freud and rilke all the same

Rimbaud never paid them no mind

But jimmi morrison had his elevators

His elevators

He had his elevator angels

If every angel's terrible
Why do you hide inside her
Like a child in a skirt
The supermarket's loud and bright

And boy don't she feel warm tonight
4.8.06 23:44


a chemical reaction
hysterical and useless

hysterical and
5.8.06 00:45


God, sometimes you just don’t come through.
18.8.06 23:59


Es läuft rückwärts seit ein paar Stunden. Alles was in den letzten 3 Wochen, die so schnell vorbeigingen, passiert ist, in denen ich mich keine Sekunde vorbereitet habe, sondern immer nur geradeaus ging. Und irgendwann in den Londoner U-Bahn-Tunneln ankam, eigentlich froh über den unterschwelligen Schmerz in meinen Füßen, mit Taschen in der Hand.
Die Eile dort, die grundsätzlich wichtig macht, das Ziel, die U-Bahn, bereits fixiert haben, wissen wo man hinwill, wissen wie man das Ziel erreicht und irgendwann, nach zwei langen Tunneln, zwei Rolltreppen, vier Treppen und ungefähr acht Ecken endlich auf dem Gleis stehen und mit einem Sprung in der meist schon völlig gefüllten U-Bahn sein. Das sind die Wege, die man sonst nicht geht, bei denen man sich sonst irgendwann auf die Rolltreppe setzt und sich unbestimmt ziehen lässt oder einfach am Rande der Tunnel an der Wand niederlässt und von den vorbeiziehenden Leuten gestreift wird.

Hier: die Schreie einer missverstandenen Brigitte Bardot, Stille, der immer gleiche Klang der Tastatur, eine unbestimmte Zukunft.
Nichts ist mehr übrig von dieser einst so beharrlichen Zielstrebigkeit.
27.8.06 13:28


Vesper

VIII

Zwischen den Fragen
wachsen die Pausen
Antworten ziehen sich
hinter die Fragen zurück.
Es kommt
nah kommt näher es raschelt
ins haus die Schlange
leibhaftige Schwester Weisheit
auch so ein Wort das
hinters Licht führt unmöglich
gegen weiße Haare anzukommen.

Ulla Hahn

Etwas verloren glauben, etwas verlegt haben, was man nicht einmal in der Hand hatte, sondern als selbstverständlich da empfunden hat. Nicht bestehen können. Zurücksehen auf Unbeständigkeit, zurücksehen auf Mittelmäßigkeit, zurücksehen auf Akzeptanz, die nur durch Ernüchterung ihren Weg gefunden hat, aber so angenehm war.
Warten mit der Ungewissheit, Stück für Stück vergessen zu haben, sich selbst verlernt zu haben. Wie soll ich es (mich) jetzt noch bewähren.
29.8.06 22:42


prepare a list of what you need

before you sign away the deed

'cause it's not going to stop
it's not going to stop

'til you wise up
30.8.06 00:27


Zurück im Land der Leistung. Jetzt gilt es schlau zu werden und die mehrmonatige Flaute zu überwinden. Wieder auseinandersetzen mit grundsätzlich allem, nicht mehr überlesen, sondern die Leere im eigenen Getriebe füllen. Zufriedenstellend, glücklich, cosmopolitisch. Grundsätze, die umgesetzt werden müssen. Zurück zur Souveränität. Wissen, Verknüfungsgabe auf Abfrage, trotzdem originelle, neue Ideen vorbingen und Probleme darstellen. Nicht dumm werden, aber den Blick für das Essentielle behalten. Überwindung ist alles, bloßes Wissen schröpfen.
Hoffen wir, dass es nur vergraben ist, damit die Eulen es wieder auspicken können, ansonsten hat es vielleicht seinen Koffer gepackt und auf Grund minderer Förderung seinen Gammlungszustand verlassen. Es ist alles so weit weg geworden. Die Nähe zu Worten und Silben ist seit einer bereits zu langen Zeit immer weiter von mir abgerückt. Stück für Stück muss ich sie wieder aufbauen, das Leben auf der Erfolgsspur/Überholspur und nicht wie sonst, mit verbundenen Augen auf der Leitplanke balancierend.

Finden wir zurück. Mit allen Mitteln wieder raus aus der Mittelmäßigkeit.

"Wenn es mir gelingt, die Wolkenschicht zu durchdringen, lasse ich mich auf der undurchsichtigen Meeresoberfläche nieder wie ein Schmetterling auf einem offenen Buch und sehe, wie die Worte und die Satzzeichen leuchten und um mich herum tanzen und Neptun ärgern, indem sie ihn heimlich in Klammern setzen. Dann tauche ich weiter hinunter bis auf den Meeresgrund, wo die Kranken mit unsichtbarer Tinte schreiben und die Zeit sich dehnt, damit die Träume aufblühen und sich entfalten können."
Anne Weber
31.8.06 14:54


XVIII

my sonnet is A light goes on in
the toiletwindow,that's straightacross from
my window,night air bothered with a rustling din

sort of sublimated tom-tom
which quite outdoes the mandolin-

man's tiny racket. The horses sleep upstairs.
And you can see their ears. Ears win-

k, funny stable. In the morning they go out in pairs:
amazingly,one pair is white
(but you know that)they look at each other. Nudge.

(if they love each other,who cares?)
They pull the morning out of the night.

I am living with a mouse who shares

my meals with him,which is fair as i judge.


e.e. cummings
31.8.06 20:26





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung