Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

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This far but no further

I'm hanging off a branch

I'm teetering on the brink
3.9.06 12:08


Wenn man eine Brille trägt, kann man wunderbare Gesten mit ihr durchführen. Gesetz dem Fall, man versteht eine Aufgabe nicht, fühlt sich grenzenlos überfordert, beginnt schon leicht ernüchtert zu lachen, sucht nach irgendetwas in den Gehirnwindungen (was sich aber in den meisten Fällen dann auch nicht finden lässt), kann man sie sich mit der linken oder rechten Hand einfach vom Kopf nehmen und vor sich auf den Tisch (Bett, Boden, Sofa, Teppich, Bett, meistens nur noch Bett) werfen. Eine Geste des Aufgebens? Eher eine Geste der Ernüchterung. Früher oder später setzt man sie sowieso wieder auf.
Spätestens dann, wenn man selbst die verlockenden Ablenkungen nicht mehr lesen kann.
5.9.06 13:03


Signifikante linke Nachbarn von paranoid:
total (4), leicht (4), völlig (3), geradezu (3), fast (3)


Signifikante rechte Nachbarn von paranoid:
schizophren (8), misstrauisch (6), anmutenden (6), genannt werden (5), bist (5), genug (4)
6.9.06 15:22


Der Kurzprosa-Text „Der Nachbar“ (1917) von Franz Kafka handelt von einem Geschäftsleiter, in dessen benachbartes Büro ein weiterer Geschäftsleiter zieht. Jetzt sind es schon zwei. Zwei Geschäftsleiter in einem Haus, da beschwert sich noch jemand über Bürokratie. Deswegen weiß auch niemand, warum die Bananen eigentlich im Treppenhaus liegen. Der Neger war's. Hat ein Geschäftsleiter gesagt. Aber es gibt zwei Geschäftsleiter. Wenn es der Neger war, welcher von den beiden Geschäftsleitern ist dann schwarz?
6.9.06 15:49


Ich distanziere mich besser von meinem letzten Beitrag. Es war eine Affekthandlung, zwar trotzdem noch eine freiwillige Handlung, aber ich bin deswegen nur vermindert schuldfähig. Wenn man das nur für alles wäre.



What some take for magic at first glance
Is just sleight of hand depending on what you believe
Something gets lost when you translate
It's hard to keep straight
Perspective is everything

And I know now which is which and what angle I oughta look at it from
I suppose I should be happy to be misread-
Better be that than some of the other things I have become
8.9.06 20:53


Meine Schuhe unterhalten sich oft im feinsten Cockney, sie prügeln sich auch manchmal in Kneipen, meistens bin ich dabei und kann sie einigermaßen auseinanderhalten, aber schwierig wird es erst, wenn ich mich bemühen möchte, sie einmal für meine Ansprüche zu nutzen. Das ist nichteinmal mehr ernüchternd. Es ist nur anders, als es geplant war. Im Grunde war nie ein Plan vorhanden, aber ein Ideal. Schöne Diskrepanz zur Wirklichkeit, du bist mir lieb geworden. Ich kann dich je nach Belieben dehnen, aber nie stauchen. Das heißt, ich könnte dich stauchen, wenn es nicht viel einfacher, angenehmer und wohltuender wäre, dich zu dehnen, bis du so weit gedehnt bist, dass ich selbst beginne darüber zu lachen. Ein Jahr ist viel? Ein Jahr ist gar nichts. Der erste Moment trügt nie, der zweite deckt sehr viel ab, der dritte ist aus Aceton.
Ein Jahr ist viel? Ein Jahr ist gar nichts.
14.9.06 21:16


Strobe lights and blown speakers
Fireworks and hurricanes

I'm not here
This isn't happening
17.9.06 13:02


Haha. Das ist eigentlich nicht mehr lustig. Aber. So kann man Dinge verschwenden. Zeit. Schlimmer die Erkenntnis, dass es gar nichts anderes gab, womit man sich hätte beschäftigen können. Nichts im Bereich des Möglichen. Es scheint so zu gehören.
17.9.06 20:58


do you believe in what you see
motionless wheel nothing is real

wasting my time in the waiting line


and i’ll shout and i’ll scream
but i’d rather not have seen

and i'll hide away for another day
17.9.06 23:01


it's in the memories i've lost

it's concentrating too much

it's breaking down of relations

and it's the beat of the clock
18.9.06 22:40


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