Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

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Ich habe mich endlich ausgelacht für diesen kindlichen Versuch, der schon seit Tagen keine Früchte trägt, den ich aber immer wieder versuchen möchte, nur um am Ende sagen zu können, du warst nicht da - ich war da. Tagsüber bist du so gut wie weg und nachts kommst du wieder hervor, erinnerst mich an diese unerledigte Sache. Und in dem Moment könnte ich dir alles sagen, von Wut über Enttäuschung über Verzeihen über Ignorieren über Vortäuschen über schlichtes Lügen. Aber meistens ist es letztlich doch die Wahrheit, die ich dir schonend erkläre, um dir bloß kein Unrecht zu tun, um der Vergangenheit willen, meistens ist in meinem Kopf nichteinmal eine Antwort vorhergesehen, weil ich nicht weiß, wie du antworten würdest, weil du mir fremd geworden bist. Immer wieder nehme ich es mir vor, ich zähle nachts meine Gründe auf, sauer zu sein und hoffe, dass sie berechtigt sind, dass ich nicht zu viel verlange, und ich wage es doch nicht, sie auszusprechen, aber immerhin zu denken, aus Angst davor, dass danach nichts mehr wie vorher sein kann, wobei es das doch schon lange nicht mehr ist und ich den kläglichen Versuch einfach aufgeben sollte, etwas aufhalten zu wollen, was die Zeit unweigerlich vorantreibt.
Ich schätze, du fehlst mir. Und ich weiß nicht, wie ich es beginnen soll. Jetzt wieder kurz davor zu sein, und es doch nicht zu tun, auf Grund irgendwelcher banaler Ausflüchte. Vielleicht morgen. Die Angst ist größer, dass du auch dann nicht reagierst. Selbst wenn ich beginne.
19.9.07 19:15





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