Doch wo wir nicht sind,
ist Nacht.

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Früher oder später fahren diese Frauen immer zu ihren Müttern aufs Land. Sie haben nur das Nötigste eingepackt - ein rascher, meist übereilter Aufbruch, anzusiedeln in jeder Jahreszeit. Trotzdem sind sie immer schön in ihrer völligen Aufgelöstheit: zerbrechlich, ungeschminkt, keinen Wert auf Auftreten gelegt, denn sie fahren ja zu ihren Müttern, sie fahren nach Hause. Ihre Haare hängen entweder lose herab oder sind unaufmerksam zu einem Zopf gebunden, aus dem bereits mehrere Strähnen gefallen sind. Früher oder später beginnen sie dann in ihrem Elternhaus zu weinen, entweder gleich beim Erblicken der vertrauten Person oder dieses Weinen wird durch Banalitäten ausgelöst. Alles deutet auf Flucht hin. Flucht zu der Mutter, die meist im Ruhestand ist, sich gerne um den Garten kümmert, Tee und Kuchen vorbereitet und letztlich der Inbegriff der Weisheit und Ausgeglichenheit ist. Dort bleiben sie einige Tage und erholen sich von den Problemen, die sie in ihrer selbstgewählten, von Autonomie regierten Welt haben. Ein Ruhepol, bei dem sie sich aufgelöst verstecken, den sie mit mehr Nüchternheit verlassen, der als Motiv immer existiert, dessen Muße aber kein Allheilmittel ist.
Wer hat es genommen?
28.3.07 16:11
 


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